Die meisten IT-Probleme im Mittelstand sind keine Katastrophen. Es sind hundert kleine Dinge: ein Notebook, das seit Monaten kein Update gesehen hat. Ein Rechner, der langsamer wird, bis jemand anruft. Eine Sicherheitslücke, die längst geschlossen sein könnte — wenn jemand zuständig wäre. Managed Workplace heißt: Wir sind zuständig. Jeden Tag, für jedes Gerät, mit Nachweis.
Kennen Sie diese Situation?
- Auf die Frage „Sind unsere Rechner eigentlich alle aktuell?” gibt es im Haus keine belastbare Antwort — nur ein „müsste eigentlich”.
- Ihre IT-Kraft ist gut, aber allein. Updates, Überwachung und Doku bleiben liegen, weil immer etwas Dringenderes brennt.
- Der Fragebogen der Cyber-Versicherung fragt nach Patch-Zyklen und Endpoint-Schutz — und Sie müssen schätzen statt belegen.
- Ein Kollege arbeitet seit drei Wochen mit einem Gerät, auf dem der Virenschutz abgelaufen ist. Gemerkt hat es niemand.
- Support heißt bei Ihnen: Wer am lautesten ruft, wird zuerst bedient. Eine Übersicht, was offen ist, gibt es nicht.
Warum das passiert
Arbeitsplatz-Betrieb ist Routinearbeit, die niemals fertig ist. Jeden Monat neue Updates für Betriebssystem und Anwendungen, jede Woche neue Sicherheitslücken, jeden Tag kleine Störungen. Diese Arbeit ist nicht schwierig — aber sie ist unerbittlich. Wer sie neben dem Tagesgeschäft erledigt, verliert. Nicht aus Unfähigkeit, sondern weil Routine gegen Dringendes immer verliert.
Dazu kommt ein Werkzeug-Problem: Professioneller Gerätebetrieb braucht eine Plattform, die Patches ausrollt, Zustände überwacht und Fernzugriff erlaubt. Solche Plattformen lohnen sich ab Hunderten von Geräten — ein einzelnes Unternehmen mit 40 Arbeitsplätzen kann sie kaum wirtschaftlich betreiben. Wir können es, weil wir sie über viele Kunden auslasten.
Und schließlich das Microsoft-Missverständnis: Viele Angebote am Markt setzen stillschweigend voraus, dass Ihre Geräte in einer Microsoft-Verwaltung wie Intune stehen. Bei vielen Mittelständlern tun sie das nicht — gewachsene Umgebungen, lokale Konten, Fachanwendungen, Produktionsrechner. Unser Betrieb funktioniert herstellerunabhängig: Ihre Geräte müssen dafür weder in Intune noch in irgendeiner Cloud-Verwaltung stehen. Wenn sie es sind, umso besser — Pflicht ist es nicht.
Was in jedem Arbeitsplatz steckt
Egal welche Stufe Sie wählen — diese Grundpflege bekommt jedes Gerät:
Patch-Management
Betriebssystem und Standard-Anwendungen werden in festen Zyklen aktualisiert — geplant, getestet ausgerollt, dokumentiert. Fehlgeschlagene Updates sehen wir und beheben sie, statt sie monatelang rot leuchten zu lassen. Woran Sie es merken: Die Frage nach dem Update-Stand beantwortet ein Report, kein Bauchgefühl.
Monitoring und Alarmierung
Jedes Gerät meldet laufend seinen Zustand: Speicher, Auslastung, Dienste, Sicherheitsstatus. Wenn etwas kippt, sehen wir es — oft bevor die Person am Gerät es merkt. Woran Sie es merken: Der Anruf „mein Rechner ist so langsam” wird seltener, weil wir vorher da waren.
Inventar und Dokumentation
Welche Geräte gibt es, wer nutzt sie, was läuft darauf, welche Lizenzen hängen daran. Klingt banal, fehlt aber fast überall. Woran Sie es merken: Beim Ausscheiden eines Mitarbeiters wissen Sie am selben Tag, welche Geräte und Zugänge zurückkommen müssen.
Von → Bis: Sie wählen die Support-Tiefe
Die Grundpflege ist immer gleich. Was sich unterscheidet, ist, wer den Support trägt:
Stufe 1 — Basis
Für Unternehmen mit eigener IT: Wir liefern Werkzeug und Betrieb — Patches, Monitoring, Inventar. Ihre IT bleibt erster Ansprechpartner für die Anwender; wir sind ihr technischer Rückraum und ansprechbar, wenn es klemmt. Alles darüber hinaus wird nach Aufwand abgerechnet, zum vereinbarten Satz. Das ist auch die richtige Stufe für preissensible Einsteiger, die erst einmal Ordnung wollen.
Stufe 2 — Betreut
Der Standard für Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung: Ihre Mitarbeiter melden sich direkt bei uns — über ein Ticketsystem mit Portal, per Mail oder Telefon. Störungen und kleine Anliegen sind in der Pauschale enthalten — mit einer fairen Nutzungsgrenze, die als Richtwert offen im Angebot steht. Dazu On- und Offboarding neuer Mitarbeiter und ein fester Ansprechpartner, der Ihre Umgebung kennt.
Stufe 3 — Komplett
Für Unternehmen, die IT ganz abgeben wollen: erweiterte Servicezeiten, Vor-Ort-Einsätze im vereinbarten Rahmen, Quartalsgespräch mit der Geschäftsführung, Budget- und Lebenszyklus-Planung. Jemand denkt Ihre IT ein Jahr im Voraus — und Sie müssen es nicht sein.
Was nie in der Pauschale steckt, steht auf der Pakete-Seite — Projekte, Hardware und Lizenzen kalkulieren wir vorher und separat, statt sie zu verstecken.
Optionale Bausteine
- Endpoint-Schutz mit aktiver Überwachung — die aktive Abwehr auf dem Gerät, als eigener Baustein je Gerät. Wir empfehlen ihn praktisch jedem Kunden — und weisen ihn einzeln aus, statt ihn in die Pauschale zu mischen. Mehr unter IT-Sicherheit.
- Backup für Arbeitsplätze und Cloud-Daten — Sicherung, die wir überwachen und testweise zurückspielen. Optional, weil manche Umgebungen sie schon haben. Mehr unter Add-ons.
- Zero-Trust-Zugang — Firmenzugriff nach dem Prinzip „erst prüfen, dann verbinden” statt klassischem VPN. Sinnvoll ab dem ersten Home-Office-Arbeitsplatz.
- Microsoft 365 — Lizenzen und Verwaltung, wenn Sie im Microsoft-Umfeld arbeiten. Als Baustein, nicht als Voraussetzung.
Häufige Fragen
Funktioniert das auch ohne Microsoft 365 oder Intune? Ja — das ist der Kern unseres Ansatzes. Unsere Betriebsplattform arbeitet herstellerunabhängig und verwaltet Windows-, Mac- und Server-Systeme auch dann, wenn sie in keiner Cloud-Verwaltung stehen. Microsoft 365 ist bei uns ein optionaler Baustein, kein Fundament.
Was heißt „faire Nutzungsgrenze” konkret? Wir schreiben einen Richtwert ins Angebot — etwa eine typische Zahl von Anfragen pro Mitarbeiter und Monat. Liegt Ihr Unternehmen dauerhaft deutlich darüber, sprechen wir über die Ursache statt still draufzuzahlen oder heimlich zu drosseln. Das Gegenteil von „unbegrenzt*” mit Sternchen.
Wir haben schon eine IT-Kraft. Ersetzt ihr die? Nein — Stufe 1 ist genau dafür gebaut, sie zu entlasten: Wir übernehmen die Routine (Patches, Monitoring, Schutz), Ihre IT behält den Anwenderkontakt und das Wissen über Ihre Fachverfahren. Viele unserer Kundenbeziehungen funktionieren genau so.
Gibt es eine Mindestgröße? Nein. Wir sind 2026 gestartet und wachsen mit unseren Kunden — auch fünf Arbeitsplätze sind uns willkommen. Ehrlich bleibt: Einzelne Bausteine wie ein Managed SIEM lohnen sich erst ab einer gewissen Größe, und das sagen wir dann auch.